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Apapore™ ist ein synthetisches Material aus porösem Hydroxyapatit.
Es enthält keine Krankheitserreger, wird streng kontrolliert hergestellt, ist leicht verfügbar und stellt eine günstige Knochenersatzlösung dar.
Zusammensetzung
Apapore™ ist ein phasenreines Knochenmineral ohne Sekundärphasen. Die Firma ApaTech konnte nachweisen, dass diese Eigenschaft die Knochenreaktion günstig beeinflusst.
Mikroporosität
Apapore™ verfügt über eine der Spongiosa des Knochens ähnliche trabekuläre Struktur.
- Die Trabekel weisen eine hohe Mikroporosität von bis zu 25% auf.
- Die mikroporösen Strukturen sind miteinander verbunden, so dass es zu einem Austausch von Nährstoffen zwischen Patientenknochen und Ersatzmaterial kommt, wodurch die Zelldifferenzierung stimuliert wird.

Makroporosität
Apapore™ verfügt über eine unvergleichliche makroporöse Struktur. Die großen Makroporen
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erleichtern die Angiogenese,
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verhindern mechanische Diskontinuitäten und
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sorgen für den Erhalt einer langfristigen Knochenintegration.
Anders als andere kommerziell erhältliche Materialien ist die poröse Struktur des Apapore™ kontrolliert konsistent und liegt gleichbleibend bei +/-1% ohne große Standardabweichungen, wodurch sich die Knochenreaktion vorhersehbarer gestaltet.

Interkonnektivität
Apapore™ verfügt über eine hohe Interkonnektivität der Mikro- und Makroporen. Dieses Netzwerk ermöglicht
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eine schnelle knöcherne Durchbauung,
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fördert die Revaskularisation, die essenziell ist für eine gesunde Knochenstruktur,
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fördert die langfristige Matrixstabilität,
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liefert einen gleichmäßigen Verbund zwischen Patientenknochen und Knochenersatz.
Einfache Handhabung
Apapore™ absorbiert Blut, Fett oder Knochenmark. Die kohäsive Mischung ist einfach zu formen und zu platzieren. Bei allen Anwendungen in Belastungszonenempfiehlt sich die Kombination von Apapore™ mit allogenem oder autologem Ersatzmaterial.
Zu den operativen Anwendungen gehören:
Impaction Grafting bei zementierten Revisionen infolge des Versagens einer vorangegangenen totalendoprothetischen Versorgung.


Wirbelsäulenfusionen


Frakturstabilisierung


Behandlung von Knochendefekten


Indikationen für Europa
Knochenersatzmaterialien werden anstelle von kortikospongiösen oder spongiösen allogenen oder autologen Ersatzmaterialien verwendet.
Als mechanische Bedingung ist eine Umgebung mit geringer Belastung oder Kompression erforderlich.
Typische Anwendungsbereiche für Knochenersatzmaterialien:
Füllung kleiner Hohlräume, z.B. nach Resektion eines kleinen Knochentumors, nach Reposition einer Knochenfraktur, Osteotomien und Eingriffen der plastischen Chirurgie.
Zusätzlich zum allogenen Ersatzmaterial (als Füll- bzw. Streckmaterial) - sofern nicht in ausreichender Menge vorhanden -, z.B. bei Wirbelsäulenfusionen, Revisionen oder Versagen einer vorangegangenen Total-Gelenk-Endoprothese mit Impaction Grafting.
Es dient nicht der Verwendung anstelle kortikaler Ersatzmaterialblöcke bei Anwendungen, die eine hohe Zug-, Torsions- und/oder Biegefestigkeit erfordern.

